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Der Peterspfennig heute
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Im ersten Jahr seines Hirtenamtes nahm Papst Benedikt XVI. die Gelegenheit wahr, die besondere Bedeutung des Peterspfennigs hervorzuheben: „Der »Peterspfennig« ist der bezeichnendste Ausdruck der Teilhabe aller Gläubigen an den wohltätigen Initiativen des Bischofs von Rom für die Weltkirche. Diese Geste hat nicht nur einen praktischen, sondern auch einen deutlichen symbolischen Wert als Zeichen der Einheit mit dem Papst und der Sorge für die Bedürfnisse der Brüder und Schwestern, und deshalb besitzt euer Dienst einen vornehmlich kirchlichen Wert.“ (Ansprache bei der Audienz für
den Circolo di San Pietro Der kirchliche Wert dieser Geste wird deutlich, wenn man bedenkt, daß die Wohltätigkeit der Kirche wesensgemäß ist, wie der Papst in seiner ersten Enzyklika Deus caritas est (vom 25. Dezember 2005) ausgeführt hat: „Von der Übung der Liebestätigkeit als gemeinschaftlich geordneter Aktivität der Gläubigen kann die Kirche nie dispensiert werden, und es wird andererseits auch nie eine Situation geben, in der man der praktischen Nächstenliebe jedes einzelnen Christen nicht bedürfte, weil der Mensch über die Gerechtigkeit hinaus immer Liebe braucht und brauchen wird“ (Nr. 29). Es handelt sich um eine Hilfeleistung, die immer von der Liebe belebt wird, die von Gott kommt: „Um so wichtiger ist es, daß das
kirchliche Liebeshandeln seine volle Leuchtkraft behält und nicht einfach als
eine Variante im allgemeinen Wohlfahrtswesen aufgeht. (...) Das Programm des
Christen – das Programm des barmherzigen Samariters, das Programm Jesu – ist das
»sehende Herz«. Diese Herz sieht, wo Liebe not tut, und handelt danach.“ Auf den Peterspfennig als eine Möglichkeit der Unterstützung seitens der Gläubigen für den Hirtendienst der Nachfolger Petri haben schon frühere Päpste aufmerksam gemacht. So erklärte z.B. Papst Johannes Paul II.: „Ihr kennt die wachsenden
Anforderungen des Apostolates, die Bedürfnisse der kirchlichen Gemeinschaften,
insbesondere in den Missionsländern, sowie die Hilfsanträge, die uns von Völkern,
Einzelpersonen und Familien in schwierigen Lebenssituationen erreichen. Viele
erwarten vom Apostolischen Stuhl eine Unterstützung, die sie anderswo oft nicht
finden können. (Johannes Paul II. an den Circolo San Pietro, 28. Februar 2003) Die Spenden der Gläubigen für den Heiligen Vater werden in den kirchlichen Hilfswerken und für humanitäre Aufgaben der sozialen Förderung sowie zum Teil auch zur Unterstützung einiger Aktivitäten des Heiligen Stuhls verwendet. Als Oberhirte der Gesamtkirche nimmt sich der Heilige Vater auch der materiellen Notlagen armer Diözesen oder in ernste Schwierigkeiten geratener Ordensgemeinschaften und Einzelpersonen an (Arme, Kinder, Alte, Menschen am Rande der Gesellschaft, Opfer von Kriegen und Naturkatastrophen; Förderung und Erhaltung der sozialen Kommunikationsmittel; Besondere Hilfszahlungen an in Not befindliche Bischöfe oder Diözesen, ökumenische und interreligiöse Aktivitäten, katholische Erziehung, Hilfe für Flüchtlinge und Migranten, usw.). Das allgemeine Kriterium, welches die Praxis des Peterpfennigs inspiriert, stammt aus der Urkirche: Hauptgrundlage für den Unterhalt
des Apostolischen Stuhls sind Spenden, die von den Katholiken in der ganzen Welt
und eventuell auch von anderen Menschen guten Willens freiwillig erbracht werden.
Das entspricht der Tradition, die ihren Ursprung im Evangelium (Lk 10, 7) und in
den Lehren der Apostel hat“ (1 Kor 9, 11).“ (Brief an den Kardinalstaatssekretär vom 20. November 1982)
Helfen wir dem Heiligen Vater helfen! Deine Hilfe, so gering sie auch sein mag, ist wichtig.
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Für Weitere Informationen: Ufficio Obolo di San Pietro |
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