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JOHANNES PAUL II.  

GENERALAUDIENZ  

Mittwoch, 25. Oktober 2000

 

Liebe Schwestern und Brüder! 

Im irdischen Gottesdienst bekommen wir eine Art Kostprobe an der himmlischen Liturgie (vgl. SC 8). In dieser Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils finden wir die grundlegende Dimension der Eucharistie wieder. Sie ist das Unterpfand der künftigen Herrlichkeit. Schon im Johannes-Evangelium lesen wir den Satz: “Wer von diesem Brot ißt, wird in Ewigkeit leben” (6,51).  

Die Eucharistie ist gleichsam der Himmel auf Erden. Unsere christliche Freude ist “ihrem Wesen nach innere Teilhabe an der unergründlichen, zugleich göttlichen und menschlichen Freude im Herzen des verherrlichten Herrn Jesus Christus” (Gaudete in Domino, II). 

Nehmen wir also an der sonntäglichen Eucharistiefeier treu und froh teil! Jesus selbst hat aus Liebe zu uns diese Begegnung, dieses Festmahl, vorbereitet!  

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Mit diesen Gedanken grüße ich die Pilger und Besucher, die aus den Ländern deutscher Sprache nach Rom gekommen sind. Mein besonderer Gruß gilt den Behindertenwallfahrten, die von den Maltesern in Österreich und Deutschland vorbereitet wurden. Ich grüße die Darsteller und Organisatoren der Passionsspiele von Oberammergau und die Franziskanerinnen aus Thuine. Möge euch der Tisch der Eucharistie ein Tisch der Einheit sein! Euch, Euren lieben Angehörigen daheim und allen, die mit uns über Radio Vatikan und das Fernsehen verbunden sind, erteile ich von Herzen den Apostolischen Segen.

      

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