JOHANNES PAUL II.
GENERALAUDIENZ
Mittwoch, 4. Oktober 2000
Liebe Schwestern und Brüder!
Das Mysterium der Eucharistie kennt viele Aspekte.
Darunter ragt das des “Gedächtnisses” hervor. In den Schriften der Bibel
lesen wir wie das Gedächtnis Gottes mit dem Gedächtnis des Menschen im Leben
des Gottesvolkes zusammenkommen. Dabei ist dieses Gedächtnis nicht nur
ein Sich-Erinnern an Ereignisse der Vergangenheit, sondern die Verkündigung
der großen Taten, die Gott für die Menschen getan hat. In der liturgischen
Feier dieser Ereignisse werden sie gegenwärtig und wieder lebendig.” (KKK
1363)
Die Eucharistie ist ein wahrhaftiges Gedächtnis des
Kreuzesopfers, das in der Meßfeier Gegenwart wird. Die Erlösungstat Christi
ist nicht nur ein Teil der Geschichte, sondern auch eine lebendige Kraft für
uns Gläubige.
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Mit
diesen Gedanken grüße ich die Pilger und Besucher, die aus den Ländern
deutscher Sprache nach Rom gekommen sind. Besonders grüße ich die Delegation
des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Technologie.
Desweiteren heiße ich die Gruppe der Katholischen Frauengemeinschaft aus dem
Diözesanverband Paderborn sowie die zahlreichen Musikanten und Sänger
willkommen. Euch, Euren lieben Angehörigen daheim und allen, die mit uns über
Radio Vatikan und das Fernsehen verbunden sind, erteile ich von Herzen den
Apostolischen Segen.
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