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JOHANNES PAUL II.
ANGELUS
Sonntag, 14. November 2004
1. Heute wird in Italien das Dankfest an Gott für die im
Laufe des Jahres geernteten Früchte der Erde gefeiert.
Die Hauptveranstaltung findet in der Stadt Genua statt,
die dieses Jahr »Kulturhauptstadt Europas« ist. Gerne beteilige ich mich am
Gebet der kirchlichen Gemeinschaft Genuas und aller Menschen, die mit
verschiedenen Aufgaben in der Landwirtschaft tätig sind.
2. Für uns Christen kommt die Danksagung auf vollkommene Weise
in der Eucharistie zum Ausdruck. In jeder heiligen Messe preisen wir
Gott, den Herrn des Universums, indem wir ihm Brot und Wein, die »Früchte der
Erde und der menschlichen Arbeit«, darbringen. An diese einfachen Nahrungsmittel
hat Christus sein Selbstopfer gebunden. Auch die Gläubigen sind aufgefordert,
vereint mit Ihm ihr Dasein und ihre tägliche Arbeit Gott aufzuopfern.
3. Maria, die Mutter der Göttlichen Vorsehung, lehre uns, dem
Herrn dankbar zu sein für alles, was die Natur und die menschliche Arbeit für
unseren Lebensunterhalt hervorbringen. Sie wecke in uns die Bereitschaft, unsere
eigenen Mittel mit den Bedürftigen zu teilen.
Nach dem Angelus:
Ich grüße nun meine Landsleute: aus Zakopane; aus Mszana Dolna;
aus Lublin; aus Stettin, die dritte Gruppe der »Oase«, die Hauskirche; die
Gemeinschaft »Tertio millennio«; die Pater-Pio-Gebetsgruppe; die
Familienwallfahrt aus Dortmund und alle, die sich unserem Gebet anschließen.
Gott segne euch! [Abschließend sagte Johannes Paul II. auf italienisch:]
Ich begrüße die hier anwesenden Pilger, insbesondere die
Mitglieder des Verbandes der »Scholae Cantorum« aus Verona in Begleitung
des Generalvikars ihrer Diözese.
Allen wünsche ich einen schönen Sonntag.
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